Ausbildung zum Berufskraftfahrer

Sascha Ahrens , 24 Jahre aus Meppen

Sascha’s Hobby ist die Landwirtschaft und hier hat er auch erste Erfahrungen im Umgang mit Nutzfahrzeugen sammeln können. Dabei hat er festgestellt, dass ihm genau diese Tätigkeit Riesenspaß macht und er sozusagen sein Hobby zum Beruf machen möchte.

„Ich wollte mein Hobby zum Beruf machen“

Morgens um 06.00 h beginnt für den 24-jährigen der Arbeitstag. Zunächst muss die Tagestour geplant werden. Dazu führt ihn sein Weg in die Dispo. Dort erfährt er, welche Tour ansteht und womit sein Lkw beladen wird. Sind die Frachtpapiere kontrolliert und die Güter sicher verladen, kann Sascha starten. Jetzt werden nach und nach die einzelnen Kunden angefahren und die jeweilige Ware dort zugestellt. Ist der Lkw leer, werden neue Sendungen geladen, die Sascha direkt bei den Kunden abholt, bevor er sich wieder auf den Rückweg nach Meppen macht. Dort angekommen, entlädt er die Ware und unterzieht das Fahrzeug der allabendlichen technischen Kontrolle (Licht, Öl, Wasser, Reifen etc.); dann ist Feierabend.

Aber ein Berufskraftfahrer muss noch viel mehr können. Nicht nur das Lkw-Fahren sollte beherrscht werden, man sollte auch in der Lage sein, kleine Reparaturen am Fahrzeug durchzuführen. Ein selbstständig durchgeführter Öl- und Reifenwechsel sowie das Warten von Licht-und Bremsanlage sollten da beispielsweise kein Problem darstellen.

Aus diesem Grund wird Sascha während seiner dreijährigen Ausbildung neben den Abteilungen Lager und Büro auch in der Werkstatt zum Einsatz kommen.

Nach erfolgreichem Abschluss freut er sich darauf, eventuell eines Tages im Fernverkehr eingesetzt zu werden.